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S-Klasse Ersatzteile

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Die Mercedes Benz S-Klasse, ihre Geschichte

1965 stellt Mercedes-Benz in entscheidender Weise die Weichen für die Zukunft. Die strategische Modellpolitik betreffend werden die Bereiche Diversifikation und Spezifikation neu aufgebaut und strukturiert. Es wird von Mercedes bis zum heutigen Tag eine Nomenklatur gepflegt, die dem Betrachter klar vermittelt, welche Modellreihe und welche Baureihe der zugehörigen „Klasse“ zuzuordnen ist. Gemeint ist in diesem Fall die Unterscheidung in Mittel-, obere Mittel-, Ober- und Luxusklasse.

Die Mercedes Benz S-Klasse erblickt das Licht der Welt und kommt 1965 in den Verkauf. Der Übergang, von dem alten zu dem neuen S-Klasse Modell, vollzieht sich fließend. Panta rhei, die Stabübergabe: Details, die in der aktuellen Modellreihe zum Standard werden, lassen die Ingenieure von Mercedes-Benz in homöopathischen und manchmal auch kräftigen Dosen den letzten Modellen der auslaufenden Serie zukommen. So gibt es manche Gemeinsamkeiten zwischen den Mercedes Baureihen W108 / W109 und den Coupés und Cabriolets der Serie W111 / W112. Andererseits werden die Limousinen 230 S und 300 SEL (große Flosse, Baumuster 111.010 und 109.015) aus der W111-er Familie bis 1968 weiter gebaut.

Den optischen Charakter der aktuellen Baureihen definiert die Linienführung des Designers Paul Bracq. Mit Daimler-Benz ist er bereits seit 1957 liiert. Seine Handschrift zeichnet sich aus durch klare und klassische Konturen, gepaart mit filigranen Akzenten: die Heckleuchten oder beispielsweise die Streben der Stoßfänger. Im Fall der Modelle W 108 und W 109 strahlt die Mercedes Karossen ein hohes Maß an Solidität und Werthaftigkeit aus. Schon durch die „Raumforderung“ der einzelnen Karossen vermitteln diese ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein und große Souveränität in der Mercedes S Klasse.

1965 fahren die Modelle der Mercedes Benz Baureihen W108 und W109 bereits in der Serie mit Scheibenbremsen an allen Rädern und 1968 werden im Rahmen einer ersten Modellpflege die Antriebsaggregate den Ansprüchen der Zeit angepasst. Innenraumdetails und die Lenksäule werden im Interesse der Ergonomie und Sicherheit weiter optimiert. Der Lenkradschalthebel wandert in die Mittelkonsole. In Folge dieser räumlichen Neupositionierung erhalten Fahrer und Beifahrer der S-Klasse Einzelsitze mit Anschnallgurten, ein Tribut an den Kodex der Sicherheit bei den „Sternenträgern“.

Unterschiedliche Variationen der S-Klasse

Zwar sind die Mercedes Benz Modell Reihen der S-Klasse W108 und W109 durchaus als „Brüder“ zu bezeichnen, doch unterscheiden sich die beiden deutlich. Im übertragenen Sinn kann gesagt werden, dass zwar beide nach dem Wunsch der Eltern die Hochschulreife erlangen sollten. Jedoch sollte es dem W109 vorbehalten sein, auch zu studieren. Klartext gesprochen bedeutet dies für ihn, dass er serienmäßig eine Luftfederung erhält. Ebenso einen langen Radstand, ein Viergang-Automatikgetriebe und im Laufe der Produktionsjahre stattliche V-Acht-Motoren. Wie gesagt, serienmäßig! Dem 3.5er Mercedes-Benz S-Klasse Modell folgt der 6.3er und für die Exoten unter den Eignern gibt es den 4.5er. Letzterer ist zunächst für den US-Markt bestimmt. Diverse Modifikationen, unter anderem eine Hubraumvergrößerung des Aggregates, sind notwendig. Mit ihnen kann nun auf die Bedürfnisse der diversen Länder in Bezug auf Abgasvorschriften und Kraftstoffqualitäten eingegangen werden. Sie erinnern sich noch an den zweiten Abschnitt, Stichwort „Stabübergabe“? Die Export-4.5er haben schon die Dreigang-Automatik mit einem Drehmomentwandler, die die kommenden Modelle des W116 bewegen wird.

Was Sie noch wissen sollten: Mit dem W 106 und dem 6.3er schreitet Mercedes-Benz auf das Parkett des Rennsports. Eine Schmiede aus Affalterbach, klein, fein und damals noch unbekannt, schnappt sich einen 6.3er. Das Ergebnis: martialisches Outfit, 6.8-Liter-Hubraum, Spitzname „Rote Sau“.

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