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W 107 Ersatzteile

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Mercedes-Benz W107, seine Geschichte

Sommer 1971,
die Losung lautet mathematisch sachlich: W=C+R

Die Baureihe der Mercedes W107 besteht aus den automobilen Zwillingen R 107 und C 107. Der R 107 hat bereits im März seine Premiere auf dem Autosalon in Genf. Fünf Monate später steht dieser Roadster in den Verkaufsräumen. Der C 107 hat einige Monate später, im Herbst, in Paris sein Debüt. Ab Januar 1972 stehen die ersten Coupés auch bei den Händlern.

Der R 107 vereint alle Cabriolets dieser Mercedes-Benz Baureihe. Der kurze Radstand ist ihre Gemeinsamkeit. Ihr Vorname besteht aus einer dreistelligen Zahlenkombination. Der Nachname besteht aus dem Kürzel SL. Bis heute kann niemand sagen, wie nun die exakte Definition dieser beiden Buchstaben lautet. Diese Angelegenheit teilt er mit seinem Bruder, dem C 107, über ihn später noch mehr.

Das Design und weitere wesentliche Stilelemente sind das Werk von Friedrich Geiger. Schon in der Vergangenheit sammelt er bei Mercedes-Benz seine Meriten. So findet der Kenner in diversen Baureihen dessen Handschrift wieder: W 198, W 100, W 111/112 (Coupévariante) ... Bemerkenswert ist die Designzäsur die sich in den Modellen der Baureihe R107 äußert. Die aktuelle Formensprache ist klar und deutlich.

Das teilweise ausladende und opulente Design ist passé. Chrom in Maßen verwenden ist in diesen Tagen angesagt. Breitbandscheinwerfer, große geriffelte Heckleuchten und dazwischen eine sachlich gezeichnete Karosserie mit einer dezenten Keilformoptik. Das i-Tüpfelchen bildet das dezent konkav geformte Hardtop. Fertig ist die Stilikone R107. Später wird über die berühmt berüchtigten US-amerikanischen Stilausbrüche dieser Tage gesprochen.

Die Sicherheit aller Mercedes R-107
hat für die Ingenieure oberste Priorität

Béla Barényi, ein Österreicher mit ungarischen Wurzeln, ist derzeit einer der führenden Konstrukteure im Hause Mercedes-Benz. Seine wegweisenden Entwicklungen prägen auch das Wesen der W 107 mit. Die Baureihen W 111 bis 113 tragen auch seine Handschrift. Die passive Sekurität wird in Form des weiterentwickelten Drei-Boxen-Prinzips umgesetzt.

Während der gesamten Bauzeit ist dies das unsichtbare Rückgrat aller R-107. Er verfügt über eine markante, weil intelligent verstärkte A-Säule. Im Innenraum ergänzen ein schaumgepolstertes und im Kniebereich stoßnachgiebiges Armaturenbrett, sowie die Teleskop-Sicherheitslenksäule diese Maßnahme. Das neue Steuerrad ist mit Polyurethan umschäumt. Ab Frühjahr 1980 gibt es für die Modelle der Baureihe R 107 ein Antiblockiersystem. Anfang 1982 komplettieren ein Fahrerairbag und ein Gurtstraffersystem das Ausstattungsprogramm.

In Bezug auf die Motoren und Getriebe
gibt es ebenfalls Interessantes zu berichten

Überwiegend verfügen die Antriebsaggregate über einen Motorblock aus Grauguss. Im Jahr 1978 erhält der 450 SL 5.0 als Erster einen Aluminiumzylinderblock, Anfang der 1980er Jahre dann auch der 500 SL. Darüber hinaus erhält er eine Automatik mit vier Gängen. In der Produktionszeit wird der R 107 konsequent weiterentwickelt. Er zollt den Ansprüchen der Eigner und Märkte in dieser Zeit Respekt. Einzelne Antriebe werden aufgrund landesspezifischer Vorschriften modifiziert. Leistungsvarianzen sind die logische Folge.

Meilenstein IAA

1980 und 1985 gibt es in der Bauphase des Mercedes-Benz R107 jeweils einen Meilenstein. Ort für diese Publikumspräsentationen ist die IAA in Frankfurt. Im Rahmen der Modellpflege werden Hubräume und Leistungen optimiert. Der Katalysator hält Einzug in das Programm und der Typ 560 SL wird exklusiv für den Export lanciert.

Der Mercedes-Benz R107 auf dem amerikanischen Markt

Das Wort Export ist ein Stichwort für sich. In diesen Tagen entstehen einige Stilblüten, die so manchen europäischen Ästeten in dessen Geschmacksverständnis irritieren. Gemeint sind die von dem US-amerikanischen Markt geforderten Sicherheitsstoßstangen. Sie sind enorm raumfordernd.

In dem Zeitraum von 1971 bis 1980 werden folgende Antriebsarten angeboten: Der 350 SL hat einen Hubraum von 3499 Kubikzentimetern, einen Antrieb mit acht Zylindern und exakt 200 Pferdestärken. Der 450 SL hat ebenfalls acht Zylinder und schöpft aus 4520 ccm 225 PS. Bis März 1973 ist er dem Export nach Nordamerika vorbehalten.

Diese beiden Motoren fungieren als sogenannte Intromodelle und werden ab 1974 von dem 280 SL ergänzt. Er hat einen Motor mit sechs Zylindern und leistet 185 PS und bildet fortan den Basisantrieb. Die Umstellung auf eine neue Einspritzpumpe (Bosch K-Jetronic) vermindert in der Zeit von 1975 bis 1978 die Leistungsausbeute um fünf bis sieben PS.

In dem Zeitraum von 1980 bis 1985 behält der 280 SL seinen angestammten Platz in der Motorenpalette. Die veralteten Achtzylinder werden durch die nun zeitgemäßen Versionen 380 SL und 500 SL ersetzt. Aus 3818 werden 218 PS gewonnen. 4973 Kubikzentimetern steht eine Leistungsausbeute in Höhe von 240 Pferdestärken gegenüber.

Neudefinition der Antriebspalette im Jahr 1985

Nach 1985 definieren folgende vier Motoren die Antriebspalette neu: Wieder gibt es eine Variante mit sechs Zylindern. Der Hubraum entspricht 2962ccm. Es werden 188 PS gewonnen. Mit Katalysator sind es acht weniger.

Die Fraktion der Achtzylinder wird durch den 420 SL (4196 ccm), den 500 SL (4973 ccm) und den 560 SL (5547, nur Export) gebildet. Sie erzeugen 218, 245 und 230 Pferdestärken. Mit einem Katalysator entspricht deren Leistung 204, 223 und 230 PS.

Zu Lebzeiten, achtzehn Lenze streichen dahin, werden 174.399 Fahrzeugvarianten vom Typ R 107 produziert.

Der C 107 kann die vorhergehenden Daten (Motoren und Getriebe) ebenfalls für sich beanspruchen. Doch Ausnahmen bestätigen die Regel:

Hier handelt es sich um die Interpretation eines Coupés, für das namentlich das bockbeinige Schlitzohr Karl Wilfert verantwortlich zeichnet. Im Gegensatz zu den Roadstern verfügt der C 107 über einen um 360 Millimeter verlängerten Radstand. Er ist als echter Viersitzer ausgelegt. Er hat ein fest installiertes Dach sowie Fenster mit integrierten Sichtblenden im Fond. Sein Lebenszyklus beginnt im Januar 1972. Zwei Aspekte unterscheiden die automobilen Brüder. Bereits im September 1977 debütiert im 450 SLC 5.0 genau der Motor (4.939 ccm), der erst 1980 dem Roadster zur Verfügung steht. Er stellt von 1978 bis 1980 im C107 die Topmotorisierung dar. Anschließend bis zum Produktionsende 1981 übernimmt diese Rolle der 500 SLC (4.939 ccm).

Zu der Gesamtproduktionszahl der W 107 (237.287 Stück) steuert der SLC 62.888 Exemplare bei. 174.399 Stück stehen auf dem Deckel des Roadsters.

Wie gesagt: W=C+R.

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