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W 136 Ersatzteile

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Mercedes-Benz W 136 Typ 170 V

Der Typ 170 V (W 136) ist das Modell der zwei Welten, ein Brückenbauer in einer wahrhaft ambivalenten und umtriebigen Zeitepoche.

Mercedes Benz W136, seine Geschichte im Abriss

Februar 1936, Debüt IAMA Berlin +++ November 1936, 17.000 Mercedes-Benz W 136 Karossen verlassen die Produktionshallen +++ Daimler-Benz erhöht den Export +++ Januar 1937, Joint Venture mit Panhard et Levassor +++ französischer Automobilhersteller produziert 170 V in Lizenz +++ Serienproduktion wird bis Kriegsende 1945 eingestellt +++ November 1945, offizielle Freigabe für die Produktion des Typs 170 (nun W 136 römisch I) +++ vorerst nur als Pritschen-, Kasten- und Krankenwagen +++ Mai 1947, die PKW-Produktion (Typ 170 V, W 136 I) wird wieder aufgenommen +++ Januar 1952, aus dem 170 S wird im Rahmen einer Modellpflege der 170 Sb und aus der Baureihe W 136 I die Baureihe W 191 +++ 1952 ist der finale Meilenstein der Familie des W 136 +++ deren Gene leben bis 1962 in den W-191, W 186 und W 187 weiter, Kenner verstehen hierin die für die Fahrzeuge der Daimler-Benz AG selbstverständliche Nachfolger-Modernität.

Der Mercedes W 136, ein aussterbender Dinosaurier

Die Baureihe des Mercedes-Benz W 136 ist dem Wesen nach der aussterbenden Gruppe der Dinosaurier zuzuordnen, auch wenn es sich in diesem Fall um eine sehr zierlich dimensionierte Spezies handelt. Sie behält den Vollrahmen aus der Vorkriegszeit bei. Die bis 1942 bevorzugte Gemischtbauweise wird 1942 letztmalig umfassend angewendet. Dabei handelt es sich um die Verwendung von Eschen- oder Buchenholz. Das Holz kommt für das Innenleben zum Einsatz: Dach, Spritzwand, Kofferraumboden sowie A- und B-Säule.

Diese traditionelle Bauweise bleibt in den folgenden Jahren nur noch den Cabriolets vorbehalten. Klassische Erkennungsmerkmale des Mercedes W136 sind die freistehenden Kotflügel, die aufgesetzten Scheinwerfer sowie die beachtliche Blechstärke von bis zu 1,5 Millimetern je nach Bauteil. In der ersten Dekade der Produktion, also bis 1942, werden über 70.000 Fahrzeuge der Baureihe W-136 erstellt.

Die zwei- und viertürigen Limousinen haben zahlenmäßig den größten Anteil daran. In den folgenden Jahren gesellen sich ein viertüriges Cabriolet, zwei- und viertürige Tourenwagen und ein Roadster dazu. Typisch für diese Marke sind auch die verschiedenen Sonderaufbauten im Bereich der Nutzfahrzeuge. Kuriose Erscheinungen dieser Tage sind der Kübelwagen mit Allradlenkung und Geländetauglichkeit (170 VL und 170 VG) oder die diversen Sondertypen mit einem optionalen Holzgasgenerator.

Zu Beginn der Produktion 1936 hat das erste Modell der Baureihe W136 einen Vierzylinder-Ottomotor. 38 solide Pferdestärken sind das Resultat. Der Motor hat einen Hubraum von 1,7 Litern. 1938 ergänzen ein Motor mit 1,9 Litern Hubraum und einer mit 2,0 Litern Hubraum das Modellprogramm. Sie verfügen über 53, 60 und 64 Pferdestärken. Die Ursache für diese Leistungssteigerung sind die Hubraumerhöhung sowie die Verwendung von bis zu zwei Solex-Vergasern. Ein anfangs teilsynchronisiertes Lenkradschaltgetriebe mit vier Gängen teilt diese der Antriebsachse hinten zu. Kaum ein Jahr später gibt es den mit Holz angetriebenen 170er. In dem Zeitraum zwischen 1942 und 1945 verebbt die Produktion von PKW bei der Daimler-Benz AG.

Im November 1945 wird diese wieder schrittweise aufgenommen und im Mai 1946 verlässt das erste Nachkriegsfahrzeug der Mercedes-Benz W136 Baureihe die Werkshallen. Es handelt sich um einen Pritschenwagen. Ab 1947 herrscht in der Produktion von Daimler-Benz wieder Normalzustand. Offiziell werden wieder Personenkraftwagen produziert. Am Anfang dieser Kette stehen die Karosserieform der Limousine mit dem grundsoliden Ottomotor mit 1,7 Litern Hubraum. 1949 geht der erste in Serie gefertigte Dieselantrieb an den Start. Die Lösung für dieses Konzept ist so pragmatisch wie klug, quasi ein simples Küchenrezept. Basis sei der bewährte 1,7 Liter Ottomotor. Kombinieren Sie ihn mit einem neuen Zylinderkopf und der Einspritzanlage von Bosch aus dem M 136 und fertig ist der 170 D! Er ist Erstgeborener einer Motorenfamilie, die in den kommenden Jahrzehnten noch Garant für viele Absatzrekorde sein wird. 1966 gelangt der Mercedes W136 zu späten Ruhm, als er neben Michael Caine in dem Agententhriller „Funeral in Berlin“ eine tragende Rolle spielt.

In den folgenden Produktionsjahren wird es zusehends lebhafter um den Mercedes Benz W136. In der Nomenklatur wird für Orientierung gesorgt und so wird aus der Bezeichnung W 136 W 136 I und weitere Ableitungen folgen. In Bezug auf das Fahrwerk, wie auch Technik und Antrieb werden permanent neue Erkenntnisse eingesetzt. So gibt es nebst vielen Sonderaufbauten ab 1949 auch wieder ein Cabriolet, Name 170 S, angeboten mit zwei Radständen.

1952 dann senkt sich dieser Stern und gibt die Bühne frei für die, die da nach ihm kommen werden. Das jedoch nicht, ohne der Nachwelt eine Dreingabe zu hinterlassen. Diese finden aufmerksame Beobachter in den Fahrzeugen der Baureihen W191, W186 und W187.

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