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Mercedes Heckflosse Ersatzteile

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Mercedes-Benz Heckflosse, ihre Geschichte

Die Mercedes-Benz Heckflossen Ära

Es ist ein an einem Morgen im Mai 1959. Die Sonne scheint, in der Luft liegt Spannung. Vorhang auf für einen neuen Mercedes-Benz! So könnte es in diesen Tagen das Drehbuch gestanden haben. Die in die Jahre gekommene Ponton-Baureihe zieht sich mit ihren Modellen sukzessive zurück. Es beginnt die Mercedes-Benz-Heckflossen-Ära.

Was da nun vor ihnen steht, ist den Kennern als „Große Flosse“ bekannt, ein markanter Designentwurf von Karl Wilfert. Die Ingenieure hingegen sprechen nüchtern von dem Baumuster W 111. Für die Übrigen steht da eine neue Oberklassen-Limousine aus dem Hause Mercedes-Benz.

Das W 111 Portfolio: Der W 111 wird in der Zeit von 1959 bis 1968 als 220, 220 S, 220 SE und 230 S gebaut. Charakteristisch für diese Mercedes Modellreihe sind eine stabile Fahrgastzelle, sowie Knautschzonen in den Bereichen des Vorder- und Heckwagens und ein Reihensechszylinder-Motor. Zudem verfügt 220 SE über vordere Scheibenbremsen und der 230 S (111.010) über eine hydropneumatische Ausgleichsfeder an der Hinterachse, die für einen zusätzlichen Komfortgewinn sorgt. Da die Mercedes Ponton-Baureihe mit einigen Modellen noch bis 1962 weiter gebaut wird, verfügen die Modelle der W 111-Baureihe über den Zusatz „(b)“ in der internen Typbezeichnung.

Das Portfolio des W 111 wird 1961 um eine Ausführung mit vier Sitzen auf Basis eine W 111 Coupés und W111 Cabriolets ergänzt. Hier wird das Heck betont schlicht gehalten. Auf Heckflossenattribute wird ganz verzichtet. Insgesamt wird hier ein Design vorgestellt, das sich in den zukünftigen Mercedes Benz Modellen W 108 und W 109 (beide verlinken auf Text zu S-Klasse) wiederfinden wird. Da zu dieser Zeit der Begriff der Gleichbauteile noch als Fremdwort gehandelt wird, entstehen diese Modelle fast ausschließlich in Handarbeit. In der Folge ist ihr Preis doppelt so hoch, wie der der Limousinen. Während W 110 / 111 und 112 ihr generelles Produktionsende 1968 haben, werden diese beiden Typen noch bis 1971 gebaut und erhalten sogar zwei Jahre vor Produktionsende noch eine V-Achtzylinder.

Interessantes am Rande: Konstruktionsbedingt unterscheiden Insider das Sechszylinder-Modell von dem Acht-Zylindermodell dadurch, indem sie von „Flachkühler“ und „Hochkühler“ sprechen. Dafür gibt es folgende Erkennungsmerkmale: 1. Die Wölbungen in der Motorhaube und 2. die Stege im Kühlergrill (der Sechser hat vier und der Achter hat drei).

Familienzuwachs, die Erste

1961 bekommt die „große Flosse“ einen kleinen Bruder. Seine interne Bezeichnung lautet W 110. Er rundet das Modellprogramm in Richtung obere Mittelklasse ab. Technisch wird dies durch kleinere Motoren (Reihenvierzylinder), optisch durch weniger Chrom-Zierrat, filigrane Leuchtelemente und einen um 15-Zentimeter verkürzten Vorderwagen deutlich. Diese Modellreihe bietet auch eine Diesel-Motorisierung an. Hierbei handelt es sich um den 190 D aus dem Ponton, der 1965 durch den 200 D (110.110) ersetzt wird. Von 1954 bis 1968 (bzw. 1972) hat Mercedes-Benz damit ein Alleinstellungsmerkmal. Besonders die Taxiunternehmer wissen dies sehr zu schätzen. Der 230 mit seinem Reihensechszylinder-Motor, der ab 1965 bis zum Produktionsende (1968) produziert wird, bildet die Nahtstelle zu dem W 111.

Familienzuwachs, die Zweite

Ebenfalls 1961 bringt Mercedes-Benz eine weitere Modellreihe auf den Markt. Die Modelle der Baureihe W 112 orientieren sich an den optischen Luxusdetails der W 111er und werden mit einem 3,0 Liter-Reihensechszylinder-Motor bestückt. Nur hier wird „offiziell“ auch eine Langversion für die Limousine der Klientel offeriert. Technisch wird dieser Typ durch eine Differentialsperre, Scheibenbremsen vorne und hinten, sowie eine Luftfederung verfeinert. Ferner gibt es auch hier eine Coupé und Cabriolet-Variante des W112.

Aufgrund des unveränderten Radstandes handelt es sich bei ihnen jeweils um viersitzige Ausführungen, die aufgrund fehlender Gleichbauteile mit der Limousine weitgehend in Handarbeit gefertigt werden und entsprechend einen fürstlichen Preis haben. In Bezug auf das Design des Hecks verhält es sich bei den beiden, wie bei denen aus der W 111er-Serie. Es ist dezent und schlicht gestaltet und bietet schon einen ersten Ausblick auf zukünftige Modelle. Mercedes-Benz hat das Ritual der „fließenden Übergänge“ erfunden. Das will heißen, dass Entwicklungen, die in zukünftigen Modellen zum Standard werden, schon vor der Zeit den Fahrern dieser Marke vorgestellt werden.

Besondere Gemeinsamkeit: Neben den bereits beschriebenen Coupé- und Cabrioletvariationen, die im Hause Mercedes-Benz gefertigt werden, gibt Sonderkarosserien, wie beispielsweise den siebensitzigen 200 D (110.110) aus der Familie W 110. Oder den „Universal“, ein Vorläufer des heutigen „T-Modell“. Diese Karosserieform ist beim W 110, als auch bei dem W 111, oder dem W 112 anzutreffen. Darüber hinaus liefert Mercedes-Benz Fahrgestelle dieser Baureihen, teilweise mit verlängertem Radstand, an externe Spezialisten, wie Binz, Miesen und IMA in Belgien. Dadurch kann den Wünschen und dem Bedarf unterschiedlicher Kundengruppen entsprochen werden.

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